"If you feel like you don‘t fit

into this world, maybe it’s because you are here to help create

a new one."

WER BIN ICH?

Die wohl schwerste und gleichsam einfachste Fragen von allen. Schwer daher, weil wir alle so viel mehr sind als wir denken. Für mich persönlich, da ich mich nicht gerne festlege und mir stets die Freiheit lassen möchte, mich jeden Tag neu zu erfinden. Zudem ist mein kleiner innerer Rebell der Auffassung, dass der Satz: „Ich bin“ vollkommen ausreichend ist und keiner weiteren Erläuterung bedarf. Für die meisten Menschen allerdings nicht. Nach den folgenden Zeilen wirst du mich, mein Leben und meine Arbeit hoffentlich ein bisschen besser fassen können und zuvor gebe ich dir schon mal eine kleine Definition meiner Selbst, die dich bis zum Ende des Textes erst mal zufrieden stellen wird:

 

"Ich bin das Eckige, das Zeit seines Lebens versucht hat ins Runde zu passen."

Die Denkweise der anderen verwirrte mich von klein auf. Ich konnte mich in dieser Welt, in ihren Strukturen und Verhaltensmustern einfach nicht wiederfinden. Ich dachte anders. Ich fühlte anders. Ich nahm anders wahr - Dinge, die gar nicht da zu sein schienen. Für eine sehr lange Zeit meines Lebens fühlte ich mich völlig verloren.

Weil ich mich in dieser Welt nicht finden konnte, passte ich mich ihr an. In der Hoffnung endlich anzukommen. Fuß zu fassen. Mich dazugehörig zu fühlen. Das Eckige wurde zum Runden.

Rückblickend betrachtet, macht es sehr viel Sinn, dass ich mich nach dem Abitur dazu entschied Sonderpädagogik zu studieren.

Ich, die sich schon immer anders fühlte, wollte Lehrerin werden für die Menschen, die von Geburt an anders waren.

Mein Berufsleben begann also als Sonderschullehrerin für Kinder mit geistiger und körperlicher Behinderung. Und auch wenn ich als ihre Lehrerin die Aufgabe hatte ihnen etwas beizubringen, so haben sie mich doch am meisten gelehrt. Ich verstand, dass wir alle anders sind. Dass wir alle Individuen sind. Einzigartig und gar nicht dazu gedacht gleich zu sein. Stück für Stück schenkten mir diese wundervollen Kinder meine Einzigartigkeit zurück. Zeigten mir, dass ich mich nur deshalb so verloren fühlte, weil ich auch tatsächlich etwas verloren hatte - nämlich mich selbst! Und so wurde ich langsam wieder zum Eckigen, das dann aber nicht mehr ins Runde - unser Schulsystem - passte.

"Die Menschen verhalten sich heutzutage wie in einem Spiel, bei dem sie die Spielregeln vergessen haben."

- Christina von Dreien -

Was macht eine Lehrerin, die sich dazu berufen fühlt zu lehren, aber weder in unserem vorherrschenden Schulsystem, noch das, was in  unseren Schulen gelehrt wird? Ganz einfach - sie lehrt weiter. Aber das Richtige, das Wichtige und das auf ihre Art und Weise. Losgelöst und frei von jeglichem System.

Und so sitze ich heute hier vor meinem Laptop, tippe diese Zeilen und gestalte meine erste Website. Habe mich weiterhin der Bildung der Menschen verschrieben und das mit Leib und Seele.

Heute bin ich immer noch Lehrerin – eine spirituelle Lehrerin - und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Menschen wieder zu sich selbst zurückzuführen. Zu ihrer wahren Natur und zu ihrer Spiritualität. 

"Ich bin das Eckige, das aufgehört hat ins Runde passen zu wollen.

Machst du mit?"

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